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Die Funktion Das Zielfernrohr muss in Schussrichtung geführt mechanisch von dem Gewehr entkoppelt werden. Dazu wird eine Miniatur Lineareinheit verwendet. Diese wird in eine handelsübliche Zielfernrohr Montage integriert. Die Montage wird horizontal geteilt. Die Präzisionsschiene wird versenkt in der Basis der Montage verschraubt. Ein so auf einem Federkolben betriebenen Luftgewehr montiertes Zielfernrohr schützt sich durch die Trägheit seiner Masse selbst. Die Zeichnung stellt die in der Montage integrierte Lineareinheit dar, dass Bild rechts zeigt den Schlitten mit seiner Kugelführung und die Schiene. |
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Der erste Funktionsaufbau Für den Prototyp wurde eine handelsübliche 2 teilige Montage von H-Trade verwendet. Diese wurde mit einem Scheibenfräser geteilt. Die folgenden Bilder zeigen das erste Funktionsmuster. |
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Der Prototyp einer 2 teiligen PRKM Nach ersten mechanischen Tests wurde eine Möglichkeit gesucht, den Weg der Schlitten zu begrenzen. Dazu wurden auf den überstehenden Schienen Gummipuffer und andere Anschläge verwendet. Die einfachste Möglichkeit, die Lineareinheit vor Wasser und Staub zu schützen und gleichzeitig den Weg der Schlitten zu begrenzen ist ein Gummischlauch, der über den Aufbau gezogen wird. Dieser liegt eng an der Mechanik an. Ein Überstand der Schienen ist dadurch nicht mehr notwendig und es wurden Schienen verwendet, die die Länger der Schlitten haben. Die folgenden Bilder zeigen den 2 teiligen Prototypen. Montiert auf einer FWB300S. Das Zielfernrohr ist ein Simalux Sport. |
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Funktionsaufbau der 1 teiligen PRKM Neben der Platz sparenden 2 teiligen Version der PRKM wurde auch eine 1 teilige Montage mit dem Umbau versehen. Die folgenden Bilder zeigen den 1 teiligen Funktionsaufbau. |
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Prototyp der 1 teiligen PRKM Der Bau des Funktionsmusters der einteiligen PRKM zeigte schnell, dass das Oberteil der AOP55 der Montage mehr Halt gibt. Die AOP55 ist sehr exakt verabeitet und bei dem Einsatz einer geteilten Schiene den Oberteilen der 2 teiligen PRKM vorzuziehen. Die Schlitten werden mit jeweils 2 Schrauben von oben fixiert. Der Wegbegrenzer ist zwischen den Schienen verschraubt und liegt innerhalb der Mechanik. Die Schienen sind auf Distanzscheiben zur Basis hin montiert, um das Zielfernrohr zur Laufachse hin zu neigen. Die PRKM ist 10 mm höher als die originale AOP55. Die folgenden Bilder zeigen den 1 teiligen Prototypen mit Gummischwingelement als Wegbegrenzer. |
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Libellentest Die Tests mit der einteiligen PRKM verliefen erfolgreich. Die Montage ist stabil und wiederholgenau. Ob die Erschütterungen aber vollständig durch die Konstruktion gedämpft werden war in Ermangelung eines entsprechenden Testgerätes nicht möglich. Ein Vergleich zum Gewehrsystem konnte aber über die Funktion Gewissheit schaffen. Dazu wurde eine Libelle auf dem System der FWB300S montiert, die im rechten Winkel zur Laufachse ausgerichtet wurde. Die Erschütterungen des Systems bei Schussabgabe teilte die Luftblase der Libelle in viele kleine Luftblasen. Eine gleich ausgerichtete Libelle, die am Zielfernrohr montiert war teilte sich nicht. Der Prellschlag ist ein Impuls, der sich in wenigen Millisekunden aufbaut und ca. 0,5 Sekunden andauert. Dabei schwingt das System langsam aus. Die Luftblase in der Libelle ist sicher zu träge, um diese Erschütterung exakt wieder zu geben. Es ist aber möglich Unterschiede fest zu stellen. Die folgenden Bilder zeigen den ersten Testaufbau (leider gingen aktuellere Bilder bei einem HDD Defekt verloren). |
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erweiterter Prototyp der einteiligen PRKM Die Vergleiche der verschiedenen Bauformen und die Tests mit den Libellen zeigten, dass die PRKM funktioniert. Die folgenden Bilder zeigen den erweiterten Prototypen mit wartungsfreien Neodym Magneten. |
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Die Ideale Bauform Der Umbau einer Montage ist aufwendig und rechnet sich nur in grossen Stückzahlen. Nicht jede Montage kann mit jedem Gewehr oder Zielfernrohr kombiniert werden. Daher ist es sinnvoll eine PRKM als Adapter zu konzipieren, der zwischen der Prismenschiene des Gewehres und der ZF-Montage montiert wird. Mit der in dem Prototyp verbauten Mechanik würde dieser Adapter ca. 15mm hoch sein. Durch ein versetzes Anordnen der Komponenten kann diese Höhe auf ca. 12 mm reduziert werden. Wenn Sie diesen Beitrag mit Interesse gelesen haben und Anregungen, Fragen oder Kritik äussern möchten, senden Sie mir eine Mail. MO4air |